Das Albertus-Magnus-Institut des Erzbistums Köln sucht eine wissenschaftliche Fachkraft für die kritische Edition der Werke Alberts des Großen sowie für die Erforschung mittelalterlicher Theologie und Philosophie. Die unbefristete Vollzeitstelle umfasst neben der editionswissenschaftlichen Arbeit auch Lehrtätigkeiten, Publikationen und die Koordination der IT-Infrastruktur des Instituts. Der Standort liegt in Bonn mit einem voraussichtlichen Umzug nach Köln ab 2028. Die Vergütung richtet sich nach EG 14 der KAVO und wird durch Weihnachtsgeld, Altersvorsorge und 30 Urlaubstage ergänzt. Gefragt wird eine herausragende Promotion in Theologie, Philosophie oder Lateinischer Philologie mit mediävistischem Schwerpunkt sowie nachgewiesene editionswissenschaftliche Kompetenz.
Stellenprofil
Beschäftigungsart: Vollzeit | Befristung: Unbefristet | Vergütung: EG 14 (KAVO) | Starttermin: 01.03.2027 | Bewerbungsfrist: 15.11.2026
Mit einem Beschäftigungsumfang von 100 %. Die Stelle ist unbefristet. Standort: Bonn (vsl. ab 01/2028 Köln)
Das 1931 gegründete Albertus-Magnus-Institut, getragen vom Erzbistum Köln, widmet sich der kritischen Edition der Werke Alberts des Großen (Alberti Magni Opera omnia. Editio Coloniensis) sowie der tiefgehenden Erforschung seines Denkens. Die Albertus-Magnus-Stiftung und der Förderkreis Albertus-Magnus-Stiftung e.V. stützen die Institutsarbeit finanziell und ideell.
In diesem anspruchsvollen Umfeld erwartet Sie eine Schlüsselposition mit Gestaltungsspielraum. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Aufgaben
- Selbstständige Erstellung der kritischen Edition von Werken des Albertus Magnus im Rahmen der Opera Omnia Alberti Magni (Editio Coloniensis) unter Einsatz des Tübinger Systems TUSTEP
- Erforschung des Denkens Alberts des Großen, Ausarbeitung fachwissenschaftlicher Publikationen für Theologie, Philosophie und mediävistische Disziplinen sowie Übersetzung ausgewählter Passagen aus den Werken
- Vorbereitung und Durchführung von Lehrveranstaltungen, Vorträgen und Seminaren für Fachpublikum und breitere Öffentlichkeit, inklusive Teilnahme an Fachtagungen
- Koordination der Datenverarbeitung im Institut: Planung und Betreuung der technischen Infrastruktur, Software-Lizenzen, Datensicherheit, E-Mail-Administration, IT-Beratung und Ansprechpartner für den Bereich IT & Digitalisierung des Erzbistums Köln
- Neukonzeption und Pflege der Internetauftritte des Albertus-Magnus-Instituts und der angeschlossenen Fördereinrichtungen sowie technische Beratung für zusätzliche digitale Angebote
Profil
- Master/Diplom und herausragende Promotion in Katholischer Theologie, Philosophie oder Lateinischer Philologie mit mediävistischem Schwerpunkt oder gleichwertige Qualifikation
- Durch Publikationen nachgewiesene editionswissenschaftliche Kompetenz mit Schwerpunkt Mediävistik und langjährige Erfahrung in der Arbeit mit lateinischen Texten
- Sehr gute Lateinkenntnisse sowie fundierte Kenntnisse in Paläographie, Stemmatik und Editionstechnik
- Fundierte, durch Publikationen belegte Kenntnisse der Theologie- und Philosophiegeschichte des Mittelalters sowie der aktuellen Scholastik- und Mittelalterforschung
- Erfahrung im Umgang mit gängigen EDV-Systemen, idealerweise zusätzlich Kenntnisse in TUSTEP, XML-TEI und Datenbanksystemen
- Strukturierte, selbstständige Arbeitsweise, hohe wissenschaftliche Genauigkeit, Fähigkeit zur verständlichen Vermittlung komplexer Inhalte und ausgeprägte Teamfähigkeit
- Identifikation mit den Aufgaben, Zielen und Werten der katholischen Kirche
Wir bieten
- Attraktive Vergütung nach KAVO mit Weihnachtsgeld und zusätzlicher Altersvorsorge
- 30 Urlaubstage sowie weitere Brauchtums- und Exerzitientage
- Familienfreundliche Unternehmenskultur mit persönlicher Beratung und Unterstützung
- Individuelle Weiterentwicklung durch gezielte Fortbildungen und Coaching
- Flexible Arbeitszeiten mit 39 Std./Woche und Homeoffice-Option
- Nachhaltige Mobilität durch Fahrradleasing und Jobticket
- Gesundheitsangebote mit Vorsorgeprogrammen und Sportkursen
Das Erzbischöfliche Generalvikariat Köln fördert die berufliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern und fordert qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.