Das neu gegründete Institut für Diversitätsmedizin untersucht den Einfluss individueller Faktoren (sogenannter Diversitätsfaktoren) auf Epidemiologie, Verlauf und Therapierbarkeit von Krankheiten. Wir verfolgen hierbei einen intersektionalen Ansatz und nehmen sowohl die biologische als auch die soziologische Dimension in den Blick.
Die ausgeschriebene Position soll das neu gegründete Institut für Diversitätsmedizin unterstützen, mitgestalten und den Aufbau mit vorantreiben. Konkret beinhaltet dies die inhaltliche Entwicklung und Systematisierung des Schwerpunktes Diversitätsmedizin, die (Weiter-)entwicklung von Lehr- und Fortbildungskonzepten zum Thema Diversitätsmedizin und den Aufbau eines Forschungsnetzwerkes mit dem mittelbaren Ziel, einen Verbundantrag zu ermöglichen. Bei diesen Aufgaben soll die Lehrstuhlinhaberin und das ganze Team tatkräftig organisatorisch unterstützt werden. Wir sind nicht frei von diskriminierenden Praxen, aber uns ist es wichtig, sich dieser bewusst zu werden und sie abzubauen. Dazu werden wir interne Fortbildungen anbieten und durchführen. Wir freuen uns besonders über Bewerbungen von Menschen mit eigener Diskriminierungserfahrung aufgrund von Aussehen, körperlicher Verfassung, struktureller Benachteiligung, kulturellem Hintergrund, Geschlechtsidentität oder anderer persönlicher Eigenschaften.