Eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in zur Promotion
Beschäftigungsbeginn: frühestens 01. Janunar 2024, 75 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit, befristet für 3 Jahre, Vergütung nach EG 13 (TV-H), Dienstort: Frankfurt am Main, Bewerbungsfrist: 10. November 2023
Die Arbeitsgruppe „Individualized Interventions“ in der Abteilung Bildung und Entwicklung sucht vorbehaltlich der Mittelbewilligung:
Eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in zur Promotion
75 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit, befristet für 3 Jahre, Vergütung nach EG 13 Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst des Landes Hessen (TV-H)
Der Dienstort ist Frankfurt am Main. Beschäftigungsbeginn ist frühestens der 01.01.2024.
Die Arbeitsgruppe „Individualized Interventions“ (Prof. Dr. Garvin Brod) verfolgt das Ziel, Interventionen zu entwickeln, die die Bildungschancen von Kindern verbessern. Die Promotionsstelle ist im Projekt „PROMPT“ angesiedelt, in dem mobile Technologien zur individuellen Unterstützung des selbstregulierten Lernens in digitalen Umgebungen entwickelt werden. Hierzu analysieren wir u.a. Logfiledaten von Lern-Apps aus echten Lernsituationen.
Der*die Stelleninhaber*in wird Mitglied im internationalen Forschungsnetzwerk CERES (Creating an EdTech Research Ecosystem, ceres.uci.edu). Das interdisziplinäre Netzwerk mit verschiedenen Partnern in den USA und Europa (Host-Institution: University of California, Irvine) hat das Ziel, die nächste Generation von Forschenden im Bereich Educational Technologies im Kindesalter auszubilden. Der*die Stelleninhaber*in profitiert als Mitglied von den Angeboten des Netzwerks wie etwa Förderausschreibungen und nimmt an der jährlichen Tagung in den USA teil. Forschungsaufenthalte bei Partnerinstitutionen des Netzwerks sind erwünscht und werden voll finanziert.
Ihre Aufgaben
- Eigenständige Forschung im Rahmen einer Dissertation mit dem Schwerpunkt psychologischer Interventionsforschung im Bereich digitaler Lernumgebungen
- Konzeption, Planung und Auswertung von Experimenten zu den Effekten verschiedener Unterstützungskomponenten auf den Lernerfolg, gemessen mittels Logfiledaten
- Organisation und Umsetzung der Studiendurchführung
- Dokumentation und Publikation der Ergebnisse (englischsprachige Fachartikel, Konferenzbeiträge)
Voraussetzungen
- Sehr guter wissenschaftlicher Hochschulabschluss in Psychologie, Kognitionswissenschaften oder einer verwandten Disziplin
- Vorerfahrungen in empirisch-experimenteller Forschung
- Gute Statistik- und Methodenkenntnisse; Erfahrungen in der eigenständigen Analyse empirischer Daten (z. B. mit R, Python oder Mplus)
- Ausgewiesene Kompetenz in mindestens einem der folgenden Bereiche: Lernforschung (insbs. Selbstreguliertes Lernen), digitale Lernumgebungen, Human-Computer Interaction, machine learning, Lernermodellierung / intelligente tutorielle Systeme, Experience Sampling
- Ausgeprägtes Interesse am Themenfeld des Projekts und an der Arbeit mit großen Datensätzen (inkl. Logfiledaten)
- Selbstständiges Arbeiten, hohes persönliches Engagement, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit
- Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift, Kenntnisse der deutschen Sprache sind für die Ausübung der Tätigkeit nicht zwingend erforderlich
Wir erwarten eine selbstständige Arbeitsweise, persönliches Engagement und die Fähigkeit und Bereitschaft, sich kurzfristig in weiterführende Arbeitsgebiete einzuarbeiten. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Mitgliedern des Individualized Interventions Lab und Kooperationspartnern ist uns wichtig.
Wir sind ein junges Team und bieten intensive Betreuung, eine exzellente Forschungsinfrastruktur sowie vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten (Teilnahme an den koordinierten Promotions-begleitprogrammen des CERES-Netzwerks sowie von DIPF, Goethe-Universität und IDeA-Zentrum, inkl. Kolloquien und Methodenworkshops). Im Rahmen des CERES-Netzwerks gibt es neben regelmäßigen internationalen Netzwerktreffen die Möglichkeit finanziell geförderter Auslandsaufenthalte in den Partnerinstitutionen.
Die „Kita im DIPF“ und flexible Arbeitszeiten ermöglichen gute Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Es besteht die Möglichkeit ein vergünstigtes Jobticket zu erwerben.
Das DIPF fördert die Gleichstellung aller Mitarbeiter*innen und begrüßt Bewerbungen unabhängig von ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Geschlecht und sexueller Identität. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt. Die Reduzierung der Arbeitszeit ist unter Berücksichtigung dienstlicher Belange grundsätzlich möglich.
Nähere Auskünfte zur Stelle erteilt Ihnen Prof. Dr. Garvin Brod (g.brod(at) dipf .de... [Vollständig anzeigen] ... [Vollständig anzeigen] , 069-24708-139)