Die Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen besetzt zum Wintersemester 2027/2028 eine unbefristete W2-Professur im Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen. Die Stelle verbindet Lehre und Forschung im Bereich Versorgungsforschung mit Fokus auf Hebammen- und Pflegewissenschaft. Schwerpunkte liegen unter anderem in evidenzbasierter Praxis, Implementierungswissenschaft, digitaler Versorgungsforschung sowie Public Health. Die Professur umfasst 18 SWS und richtet sich an qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Promotion und mindestens fünf Jahren Berufserfahrung. Das Land Rheinland-Pfalz bietet ein attraktives Arbeitsumfeld mit flexibler Arbeitszeitgestaltung, moderner Ausstattung und einem zertifizierten familiengerechten Umfeld.
Die Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen sucht zum Wintersemester 2027/2028 eine engagierte Wissenschaftlerin oder einen engagierten Wissenschaftler für eine unbefristete W2-Professur im Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen. Sie gestalten das Lehr- und Forschungsgebiet Versorgungsforschung und -gestaltung in der Hebammen- und Pflegewissenschaft aktiv mit – in Lehre, Forschung und Transfer.
Der Fachbereich
Rund 900 Studierende profitieren von Bachelor- und Masterstudiengängen in Sozialer Arbeit, Pflege, Pflegepädagogik und Hebammenwissenschaft. Dieser interdisziplinäre Rahmen eröffnet Raum für innovative Forschung in enger Verbindung mit Praxis und Gesellschaft.
Ihr zukünftiges Aufgabengebiet
Sie vertreten das Gebiet der Versorgungsforschung und -gestaltung mit Schwerpunkt Hebammen- und Pflegewissenschaft in Lehre und Forschung. Ihre Lehrveranstaltungen konzentrieren sich auf die Masterstudiengänge Advanced Practice Nursing (APN) und Advanced Practice Midwifery (APM) sowie auf folgende Themenfelder:
- Methoden der Versorgungsforschung und Implementierungswissenschaft
- Evidenzbasierte Praxis und translationale Forschung im Gesundheitsbereich
- Evaluation und Steuerung innovativer Versorgungsmodelle in klinischer und außerklinischer Pflege sowie im geburtshilflichen Kontext
- Versorgungsforschung im Kontext von Gesundheits- und Sozialpolitik
- Interprofessionelle Zusammenarbeit, Partizipation und Versorgungsgerechtigkeit
- Digitale Technologien und künstliche Intelligenz in der Versorgungsforschung
- Epidemiologie und Public Health mit Fokus auf bevölkerungsbezogene Versorgungsstrategien und Prävention
- Gesundheitliche Ungleichheiten und deren Auswirkungen auf die Versorgung
Zudem treiben Sie die Weiterentwicklung der gesundheitswissenschaftlichen Studiengänge voran und gestalten fachspezifische Forschungs- und Transferaktivitäten mit Fokus auf:
- Interdisziplinäre Vernetzung zwischen Hebammen- und Pflegewissenschaft sowie weiteren Bezugsdisziplinen
- Einbindung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Lehre
- Förderung studentischer Forschungsprojekte und Betreuung von Abschlussarbeiten
- Konzeption, Einwerbung und Umsetzung praxisorientierter Forschungs- und Transferprojekte
- Aktive Beteiligung an der Hochschulentwicklung im Bereich Versorgungsforschung und Implementierungswissenschaft
- Ausbau und Pflege von Netzwerken mit Praxispartnern und wissenschaftlichen Institutionen
- Engagement in der Selbstverwaltung der Hochschule
Ihre Qualifikationen und Kompetenzen
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in einem relevanten Fachgebiet (Gesundheitswissenschaften, Pflegewissenschaft, Hebammenwissenschaft, Public Health oder Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Versorgungsforschung)
- Besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, in der Regel nachgewiesen durch eine qualifizierte Promotion
- Mindestens fünfjährige berufliche Praxis, davon mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs
- Pädagogische Eignung nachgewiesen durch Lehr-, Ausbildungserfahrung oder entsprechende Weiterbildung
- Kompetenz in quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden der Versorgungsforschung mit Bezug zu Pflege- und Hebammenwissenschaft
- Erfahrung in interprofessioneller Zusammenarbeit im Gesundheitswesen sowie in epidemiologischer Forschung und Public Health
- Idealerweise Erfahrung in der Einwerbung von Drittmitteln und in der Leitung wissenschaftlicher Projekte
Für die Einstellung gelten die Regelungen des § 49 HochSchG Rheinland-Pfalz. Das Land Rheinland-Pfalz und die Hochschule erwarten eine hohe Präsenz am Hochschulort. Qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Migrationsgeschichte, BIPoC sowie Frauen, trans* und nicht-binäre Personen werden ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Menschen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Als Arbeitgeberin bieten wir Ihnen
- Ein interessantes Lehr- und Forschungsgebiet in einem motivierten Team
- Flexiblen Gestaltungsspielraum bei Arbeitszeit und Arbeitsort, moderne Ausstattung und umfassende Gesundheitsmanagement-Angebote
- Förderung Ihrer fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung durch Neuberufenen-Programm und hochschuldidaktische Angebote
- Attraktiven Hochschulstandort mit guter Verkehrsanbindung, kostenlosen Parkplätzen und einer Kindertagestätte
- Vergütung in der Besoldungsgruppe W2 nach der Landesbesoldungsordnung W (Landesbesoldungsgesetz Rheinland-Pfalz)
Die Bewerbung umfasst Motivationsschreiben, tabellarischen Lebenslauf, Zeugnisabschriften, Schriftenverzeichnis sowie einen detaillierten Nachweis der Berufstätigkeit. Bewerbungsfrist: 15.11.2026 über das Online-Stellenportal der Hochschule.