Das Landeskriminalamt NRW besetzt am Standort Düsseldorf eine verantwortungsvolle Position für eine qualifizierte Fachkraft in der Psychologie. In dieser Rolle übernehmen Sie die Sachbearbeitung sowie die Abwesenheitsvertretung der Teildezernatsleitung im Bereich Personen mit Risikopotenzial (PeRiskoP). Zu Ihren Aufgaben gehören die Erstellung wissenschaftlicher Risikoanalysen, die Beratung von Polizeibehörden sowie die aktive Mitarbeit in der Kriminalitätsbekämpfung. Es erwartet Sie eine sinnstiftende Tätigkeit im öffentlichen Dienst mit Vergütung nach TV-L E 13 und flexiblen Arbeitszeitmodellen.
Das LKA NRW ermittelt: Wir suchen Sie.
Kriminalitätsbekämpfung erfolgreich gestalten – das ist unser Auftrag. Die rund 1.840 Mitarbeitenden des Landeskriminalamtes NRW leisten täglich entscheidende Beiträge zur Verhütung und Aufklärung von Straftaten. Werden Sie Teil unseres Teams!
Wir besetzen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle für die Sachbearbeitung inklusive Abwesenheitsvertretung der Teildezernatsleitung in der Zentralstelle PeRiskoP (Personen mit Risikopotenzial) im Dezernat 35 (Teildezernat 35.3).
Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) in der Entgeltgruppe 13.
Das Dezernat 35 verantwortet die Verhaltensanalyse sowie das Risikomanagement. Die Zentralstelle PeRiskoP zielt darauf ab, schwere zielgerichtete Gewalttaten durch das frühzeitige Erkennen von Risikopersonen und das Einleiten präventiver Maßnahmen zu verhindern. Sie berät und unterstützt die Kreispolizeibehörden in NRW fachlich bei der Risikobewertung, Maßnahmenplanung sowie bei forensisch-psychologischen Fragestellungen. Die Durchführung und Leitung von Fallkonferenzen, Netzwerkarbeit und die Fachaufsicht gehören ebenso zum Aufgabengebiet.
Was Sie erwartet
- Wissenschaftlich fundierte Beratung der Kreispolizeibehörden bei herausragenden Sachverhalten durch Erstellung präziser Risikoanalysen
- Auswertung forensisch-psychologischer Fachliteratur und bedarfsgerechte Beratung der Polizeidienststellen
- Aufbau und Pflege von Kontakten zu internen und externen Partnern auf nationaler sowie internationaler Ebene
- Mitgestaltung von Arbeitstagungen, Dienstbesprechungen und die Mitwirkung in Bund-Länder-Gremien
- Kontinuierliche Weiterentwicklung des Konzepts PeRiskoP sowie der zugehörigen Instrumente und Unterlagen
- Aktive Mitarbeit an Forschungsprojekten und Tätigkeit als Referent/-in für Fortbildungsinhalte
Was wir zwingend erwarten
- Abgeschlossenes Hochschulstudium der Psychologie (Master of Science oder vergleichbar) mit Schwerpunkt in Rechts- oder Forensischer Psychologie
- Alternativ: Masterabschluss in Psychologie kombiniert mit einer Weiterbildung zum Fachpsychologen für Rechtspsychologie (BDP/DGPs) oder einer zweijährigen einschlägigen Berufserfahrung
Was wir uns wünschen
- Fundierte Fachkenntnisse in der Rechtspsychologie, belegt durch Publikationen, Projektarbeit oder gezielte Fortbildungen
- Mindestens zwei Jahre Berufserfahrung im rechtspsychologischen Kontext
Darüber hinaus bringen Sie folgende Kompetenzen mit
- Ausgeprägte Team-, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit
- Hohe Werte- und Leistungsorientierung sowie eine selbstständige, strukturierte Arbeitsweise
- Analytisches Denkvermögen, Entscheidungsfreude und Umsetzungsstärke
- Planungs- und Organisationsgeschick, gepaart mit strategischer Denkweise
- Belastbarkeit und Bereitschaft zur ständigen fachlichen Weiterbildung
Das bieten wir Ihnen
- Ein vielseitiges und gesellschaftlich relevantes Aufgabenfeld
- Hervorragende Fortbildungsmöglichkeiten und ein modernes Arbeitsumfeld
- Flextime-Modelle für eine optimale Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- Behördliches Gesundheitsmanagement und hohe Jobsicherheit
- Gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr
Die Besetzung der Position ist grundsätzlich auch in Teilzeit möglich. Bewerbungen von Frauen, schwerbehinderten Menschen sowie Personen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.